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Erlangen-Nürnberg

Das Department Islamisch-Religiöse Studien (DIRS) wurde 2012 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gegründet und ist Teil der Philosophischen Fakultät sowie des Fachbereichs Theologie. Das DIRS legt seinen Schwerpunkt auf den Bereich der theologischen Grundlagenforschung und beinhaltet Professuren mit textwissenschaftlichen, praktischen, systematischen und pädagogischen Schwerpunkten.
Am Standort Erlangen-Nürnberg promoviert Herr Daro Abdulla.

Frankfurt am Main

Das Zentrum für Islamische Studien verpflichtet sich der wissenschaftlichen, authentischen und überkonfessionellen Islamischen Theologie. Die Theologie setzt sich als rationale Reflexion mit dem religiösen Quellenmaterial und der Glaubenspraxis und deren Vermittlung auseinander. Das vorrangige Ziel des Instituts ist der Erwerb, die Analyse und kritische Hinterfragung des klassischen Wissens aufgrund der Primärquellen und die Anwendung universell etablierter Forschungsmethoden und Argumentationsstrukturen. Darüber hinaus sollen die klassischen Methoden der einzelnen Grunddisziplinen erforscht, ihre Praktikabilität und Kompatibilität mit neueren hermeneutischen und historisch-kritischen Methoden untersucht und überprüft werden. Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Genese und Exegese der schriftlichen Quellen des Islams (Koran und Hadith), die systematische Theologie und Islamische Jurisprudenz (Kalam und Fiqh) sowie die Gesellschaften und Kulturen des Islams in Geschichte und Gegenwart (einschließlich Islam und Muslime in Europa).
Am Standort Frankfurt promovieren Herr Hureyre Kam, Herr Serdar Kurnaz, Frau Nimet Seker, Herr Zeki Tuncel und Frau Fahimah Ulfat.

Hamburg

An der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg werden dialogorientierte Entwürfe großer Religionen im Bereich Theologie und Bildung etabliert. Der Islam spielt dabei im Blick auf reformorientierte theologische und religionspädagogische Ansätze eine große Rolle. Innovative theologische und pädagogische Ansätze und der Bezug auf gelebte Religionen in Europa bilden den Fokus einer interdisziplinär ansetzenden Forschung und Lehre. Zentral ist der Dialog: Die an der Akademie der Weltreligionen angesiedelten Theologien und religionspädagogischen Ansätze werden dialogisch aufeinander bezogen. Die jeweiligen Entwürfe aus den Weltreligionen werden in forschungsbasierter Form mit denen anderer Religionen in Verbindung gesetzt. So wird eine wissenschaftliche Basis für den interreligiösen Dialog geschaffen, die mit Bezug zu gesellschaftlichen Problemfeldern forscht, um einen praktischen Beitrag für das Zusammenleben in unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft zu leisten.
Am Standort Hamburg promovieren Frau Noha Abdel-Hady und Herr Florian Ahmed Lützen.

Münster

Ziel des Zentrums für Islamische Theologie ist es, der wachsenden Pluralität religiöser Bekenntnisse in Deutschland Rechnung zu tragen und zur Ausbildung des dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der bekenntnisorientierten Beschäftigung mit dem Islam beizutragen, sowie die Islamische Theologie in Deutschland zu etablieren, wie es der Wissenschaftsrat 2010 empfahl.

Durch die Einrichtungen von Forschungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und bekenntnisorientierten Studiengängen vom Bachelor bis hin zum Promotionsprogramm sollen die bisherigen Aktivitäten in der Forschung, Nachwuchsförderung und Lehre auf dem Gebiet der bekenntnisorientierten Beschäftigung mit dem Islam ausgebaut werden, um die wissenschaftlich-rationale Reflexion der Islamischen Theologie zu gewährleisten und zur Konstituierung einer wissenschaftlich fundierten islamischen Theologie im europäischen Kontext beizutragen.
Jan Felix Engelhardt koordiniert das Graduiertenkolleg von der Universität Münster aus. Am Standort Münster promovieren Herr Zishan Ghaffar, Herr Ali Ghandour und Frau Tolou Khademalsharieh.

Osnabrück

Aufbauend auf den bereits seit 2002 etablierten Strukturen zur Ausbildung von muslimischen Religionslehrkräften für den islamischen Religionsunterricht und dem 2008 gegründeten Zentrum für Interkulturelle Islamstudien erfolgt zum Wintersemester 2011/12 die Einrichtung des Instituts für Islamische Theologie. Das Institut soll neben dem Ausbau der bereits genannten Aktivitäten insbesondere der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Islamischen Theologie dienen und ein wissenschaftlich fundiertes Studium für angehende muslimische Theologinnen und Theologen bzw. Gemeindepädagoginnen und -pädagogen und Seelsorgerinnen und Seelsorger anbieten. Dabei geht es vor allem um die Konstituierung einer wissenschaftlich fundierten Islamischen Theologie im europäischen Kontext, z.B. durch die Vermittlung der Kompetenz zur methodisch fundierten Reflexion der islamischen Quellen, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.
Am Standort Osnabrück promoviert Frau Melahat Kisi.

Paderborn

Das Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) ist ein Forschungs- und Lehrverbund zum Dialog der Theologien untereinander und mit den Kulturwissenschaften. Es hat einen besonderen Schwerpunkt in der Islamischen Theologie und Religionspädagogik, deren Aufbau im Kontext des ZeKK vorangebracht werden soll.
Methodisch leitend für den Aufbau der Islamischen Theologie und Religionspädagogik ist am ZeKK der Dialog mit unterschiedlichen Theologien und Kulturwissenschaften nicht nur aus Paderborn, sondern auch mit Kooperationspartnern in den USA und in islamisch geprägten Ländern. Denn nur im engen Austausch mit den christlichen Theologien, den westlichen Kulturwissenschaften und mit den Islamischen Theologien der muslimisch geprägten Länder kann der Aufbau Islamischer Theologie in Deutschland gelingen. Forschungsschwerpunkte sind u.a. Glaube und Vernunft, Kalam/ Glaubenslehre, Offenbarungsdenken in den abrahamitischen Religionen, Entwicklung einer konfessionell-kooperativen Religionspädagogik, Religionsphilosophie und Komparative Theologie.
Am Standort Paderborn promovieren Herr Idris Nassery und Herr Ufuk Topkara.

Tübingen

Das Zentrum für Islamische Theologie Tübingen wurde 2011 gegründet. Wichtigstes Anliegen ist die fundierte Ausbildung von fachkompetenten Islamexpertinnen und -experten, die Vereine, Gemeinden und staatliche Einrichtungen unterstützen können. Das Leitbild des Zentrums ist eine als Einheit zu begreifende doppelte Exzellenz in Forschung und Lehre vor einem internationalen Hintergrund. Der Aufbau eines dichten Netzes an internationalen Beziehungen und damit ein enger Kontakt und Austausch mit Bildungsinstitutionen der muslimischen Welt ist ein wichtiges Anliegen des Zentrums.
Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Koranwissenschaften und -handschriften, Glaubenslehre, islamisches Recht sowie islamische Geschichte. Die Forschung und Lehre in diesen Fächern wird derzeit von vier Professuren sowie mehreren Lehrbeauftragten wahrgenommen.
Als Nachbardisziplinen zur islamischen Theologie sind an der Universität Tübingen u.a. die evangelische und katholische Theologie, die Islam-, Religions- und Politikwissenschaft vertreten.
Am Standort Tübingen promovieren Herr Abdelaali El Maghraoui und Frau Almedina Fakovic.

Prof. Dr. Reza Hajatpour
Inhaber des Lehrstuhls Islamisch-Religiöse Studien mit Systematischem Schwerpunkt
Telefon: +49 (0)9131 85-26024
Prof. Dr. Harry Harun Behr
Professur für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik und Didaktik des islamischen Religionsunterrichts
Telefon: +49 (0) 69 798 36306
Prof. Dr. Ömer Özsoy
Professur für Genese und Exegese der schriftlichen Quellen des Islam (Koran und Hadith)
Telefon: + 49 (0)69 798-33361
Prof. Dr. Katajun Amirpur
Professur für Islamische Studien/ Islamische Theologie
Telefon: +49 (0)40 42838-3532
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide
Professur für Islamische Religionspädagogik
Telefon: +49 (0)251 83261-00 /-02
Prof. Dr. phil. Bülent Ucar
Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik
Telefon: + 49 (0)541 969-6032
Prof. Dr. Klaus von Stosch
Lehrstuhl für Katholische Theologie (Systematische Theologie) und ihre Didaktik
Telefon: +49 (0)5251 60-2362
Prof. Dr. Mouez Khalfaoui
Lehrstuhl für Islamisches Recht
Telefon: +49 (0) 7071 29 75-393
Prof. Dr. Erdal Toprakyaran
Lehrstuhl für Islamische Geschichte und Gegenwartskultur
Telefon: +49 (0)7071 29-75390